Technologie

PVD-Beschichtungen – So funktioniert´s

PVD-Verfahren

PVD ist die Abkürzung für 'Physical Vapour Deposition' oder im Deutschen: Physikalische Dampfabscheidung.

Die Aufbringung von PVD-Hartstoffschichten verleiht dem Bauteil nicht nur besondere Eigenschaften wie brillante, glänzende Farben, sondern sorgt vor allem für einen hohen Verschleißschutz und geringen Reibungskoeffizienten. Die Standzeiten können daher um ein Vielfaches erhöht werden.

Beim PVD-Verfahren wird das hochreine, feste Schichtmaterial mit Hilfe der Lichtbogenverdampfung aufgelöst. Die Zufuhr von Reaktionsgasen wie Stickstoff verbindet sich mit den Metalldämpfen und schlägt sich als dünne, festhaftende Schicht auf den Bauteilen nieder.

Die Beschichtungstemperaturen liegen bei ca. 500 °C, allerdings sind auch bei ausgewählten Schichten Niedertemperaturprozesse möglich.